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Rede des Sprechers des Plattdeutschen Krink, Heinrich Krewerth, zum 10-jährigen Bestehen

Gouden Dag olle tosammen!

Ick begrüss jou oll tohaupe recht hertlick. Besunners ousen Stargast out Wannduorp, Franz Schulze Nahrup un datt Gesangsduo ut Mönster, Familge Tumbrink.

Outerdem denn Vörstand vonen Bürgerverein. Ein Här iss no nich doa, de kümmp ut Sassenbiärg, verdennt sien Geld inn Griäwen, wouhnt in Hausewinkel un sitt in Göütsel innen Kreistag, de kümmp wat läter. Ein Gruß auck an denn Vizepräsidenten vonn Schützen- und Heimoatverein, Franz Mäjer to Griäwen.

Datt we’i vandage sovierl Löüe he’i’je häwwet, ligg an ouse teggenjöhriget Bestohn. Dorüm iss vandage olles watt anners äss süss. Ett giff vandage Maouss met Mettwourst, datt mott over betahlt wärdn. Over datt Drinken is fre’i, is auck oll watt.

Anfangen wätt nou mett sonn Willkoumensgedicht von Franz Bruns und dann mött we’i erst ne Standortbestimmung maken, und zwar mett datt Lied Nr. 1, „Wo de Iärmse so nen lütken Buogen mäck“.

Un nou geiht et we’ider mett ’nen Rückblick vonn Plattdöütsken Krink:

No de Gründung vonn Bürgerverein inn vörigen Joahrhunnert segg de Boss vonn‘ Bürgerverein, Franz Bruns, we’i mött watt maken, datt de Löüe von uss watt höehrt. He segg to Andreas Terro (Theo Linnemann) un me’i, lout us moul plattdöütske Obende veranstalten. Me’i foll dann forts inn, datt vor fünfftig Joahr in Westbiärm be’i Schulze Nahrup, wo ick outwuohnt häwwe, de Jungs olle gout platt kü’ern können un enner douvon is  Baas von’nen Plattdöütsken Krink in Wannduorp. Dourup häfft we’i hen Termin affmaket üm noa Wannduorp to feuern. Agnes un Terro Linnemann unn ick willt us datt anhöeren, wie datt dou afflöpp.

Unn dann sinn we’i drei ann‘ 14.12.1994 natt Kolpinghous in Wannduorp fuohrt un häfft uss datt affkiärken. Mett denn Baas Franz Schulze Nahrup, de us togange hölpen will, is forts de 18.1.1995 faste leggt wourn.

An’n 18.1.1995 wass dann ouse erste Plattdöütske Obend, den de Bürgerverein be’in „Kastanjenkrug“ affhollen hätt. Et wören so rund 40-50 Löü’e kouermen. Franz Schulze Nahrup broch auck denn Alois Imhorst mett, denn we’i wiägen se’ine gorigen Oart to köern, nich vergiärt. Franz Schulze Nahrup küöere üöver denn Sinn von sücke Veranstaltungen, datt de Sproake nich ganz vergiärten wätt, watt we’i over wull nich ganz uphollen könnt.

Aff düsse Te’id wourden si’erben Obende innt Joahr anbuortn, de auck gutt besocht wourden, tomoul Bruns Franz immer schöüne plattdütske Lieder spi’erlen de’i. Ohne de Musik wöhrt auck halw so interessant. Datt merste an Stückskes vordriägen hätt Andreis Terro und ick doahn. Ower Christine Bruns, Margret Brüse, Annette Heuckmann un auck Günter Danker un ennige andere häbbt us gout unnerstützt.

Inne Fastente’id wass jedes Joahr henn Strouwweniärten, watt ouse Bäckerinnen Agnes, Christine und Liesbeth Westhove bestgourd up de Re’ige kri’ergen häfft. Aff 1997 is jöährlik henn plattdöütsket Theater besocht wourdn. E’inmol in Vellern, süss ümmer in Ossenfelle, de sind von Terro und Agnes organisiert wourdn. Aff 2004 hätt Franz Bruns datt doun, Terro hätt sick innen wohlverdeinten Rouhestand sett.

Innen Summer häfft we’i jeweils twei Radtouren utsocht un mett mäh oder wenniger Löüe fuohrt. De Touren wören rund um Griäwen.

Inn de Adventste’id gafft ümmer Glühwe’in un Plätzkes, de Agnes besourge. Füör Musik hätt Franz Bruns ümmer goutt suorgt.

Tosammen häfft we’i 71 plattdöütske Obende hatt. Strouwen, Glühwe’in un Plätzkes gaff ett 10-moul. Nott Theater sinn we’i 8-moul wesst und Pättkestouren häww ick 19-moal outsocht.

We’i häfft auck mährmouls Beseuk hatt, und zwar wassen ennige Moule Franz Schulze Nahrup un Alois Imhorst be’i us, Heinrich Schürmann out Clorle un Heinrich Lübbering ut Hausewinkel sinn je einmoul be’i us wesst. We’i sinnt tonn 20-jöährigen nou Wanndourp fuohrt un einmoul auck in Heiere wesst.

Ouse Obende sind von Januar 95 bes April 98 ümmer Mittwiärkens innen „Kastanjenkrug“ wesst. Datt Strouweniärten wour ower innt Pfarrheim maket. Von Oktober 98 bis April 99 sinn we’i e’inen Winter ganz innt Pfarrheim wesst, und zwar ümmer Moundags.

Dann wass datt Böürgerhous fäddig und von Oktober 99 bes nou häfft we’i us ümmer Moundags üm halv acht he’ir tosammen funnen. Von November 2004 dräbt we’i us oll üm halv fe’iwe.

Nou mock erst watt outressen un loat Franz Musik maken (Lied Nr.2 „Griärwen, kleine Duorp in’t Mönsterland“).

Ouse Gast out Wannduorp kü’ert nou to uss öüwer den Sinn de plattdütsken Obende. (Lied Nr. 3 „oh, wu schöeun bis dou, me’in Griäwen“)

An Ehrungen kourmt we’i ower auck nich vöbe’i.

Also bedankt we’i us be’i de Gründer un Bäckerinnen. Datt mott nou Konrad Borgmanndauen, un no vüörne kourmen mött de Gründer: Agnes un Terro Linnemann, Franz Bruns, Heinrich Krewerth un oss Gast, Franz Schulze Nahrup.

To grouten Dank verpflicht sinn we’i auck use Strouwenbäckers un fliedigen Hölpers. Dorüm Agnes, Christine, Liesbeth und Margret bitte vörtriärn.

Des we’iteren häff we’i auck an de junge Nachwuchsvordrägerin dacht: Annette Heuckmann.

Auck datt et  ümmer schöen warm is un to drinken dou is, denk we’e auck an Hermann Große Winkelmann.

Und nu wünsche ick ous alle no en schöenen Obend und vierl Vergnöügen in de Zukunft mit den Plattdütsken Krink.